Artikel aus dem Magazin Kopfsalat
News 30.04.2026

EFFIZIENZ IM FRISCHENETZWERK

Mehrere Lkw von Dieter Fuhrmann auf dem Berliner Großmarkt, Effizienz in der Frischelogistik
Wie ein neues System die Logistik grundlegend verbessert
Dies ist ein Artikel aus dem Magazin Kopfsalat

In der Frischelogistik zählt jede Minute. Prozesse müssen reibungs-los ineinandergreifen, Fehlerquoten minimiert und die Transparenz maximiert werden. Doch wie gelingt der Sprung von traditionellen Abläufen zur volldigitalen Steuerung? Wir haben mit Johannes Ehrenberg, Geschäftsführer der Dieter Fuhrmann Obst & Gemüse Großhandels GmbH, sowie mit Nico Wohlfahrt, Geschäftsführer der Orgaware GmbH, die das Warenwirtschaftssystem TORĒDO entwickelt hat, gesprochen. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Herausforderungen im Frischehandel, der Mut zur Veränderung und die spürbaren Vorteile einer beleglosen Kommissionierung.

 

Herr Ehrenberg, Herr Wohlfahrt, herzlich willkommen. Können Sie sich und Ihre Unternehmen unseren Lesern kurz vorstellen?
Johannes Ehrenberg: Sehr gerne. Die Dieter Fuhrmann GmbH ist ein klassischer Obst- und Gemüsegroßhandel und Teil des CF-Frische-Netzwerks. Wir beliefern seit Jahrzehnten Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung in unserer Region. Unser Anspruch ist es, absolute Frische und Qualität zuverlässig auf den Punkt zu liefern. Das erfordert exzellente Prozesse, jeden Tag aufs Neue.

Nico Wohlfahrt: Und genau da kommen wir ins Spiel. Mit der ORGAWARE GmbH entwickeln wir seit über 30 Jahren Software für Unternehmensprozesse. Unser System TORĒDO ist speziell für die Anforderungen im Lebensmittel- und Frische-handel konzipiert. Es deckt die gesamte Kette ab – von der Bestellung über die Warenwirtschaft bis zur Abrechnung. Unser Ziel ist es, komplexe Abläufe einfach, intuitiv und effizient zu gestalten.

Die Frischelogistik ist ein hochdynamisches Geschäft. Herr Ehrenberg, mit welchen Herausforderungen sahen Sie sich konfrontiert, bevor Sie sich für ein neues System entschieden haben?
Johannes Ehrenberg: Das Geschäft wird immer schneller und komplexer. Mit unserer alten Software stießen wir an Grenzen. Die Prozesse waren nicht durchgängig digital, was zu Medienbrüchen führte.

DAS UNTERNEHMEN WIRD EFFIZIENTER UND DER KUNDE ERHÄLT EINE BESSERE DIENSTLEISTUNG.
Nico Wohlfahrt Geschäftsführer Orgaware GmbH
Nico Wohlfahrt, Geschäftsführer von Orgaware GmbH

Herr Wohlfahrt, sind diese Herausforderungen typisch für die Branche?
Nico Wohlfahrt: Absolut. Die von Herrn Ehrenberg beschriebenen „Pain Points“ kennen wir von vielen Unternehmen im Frischebereich. Die größten Hürden sind oft veraltete Systeme, die viele manuelle Eingriffe erfordern. Das kostet Zeit, bindet Personal und führt zwangsläufig zu Fehlern. Viele scheuen aber den Aufwand einer Umstellung, obwohl die Vorteile auf der Hand liegen.

Warum ist TORĒDO die richtige Lösung für Dieter Fuhrmann?
Johannes Ehrenberg: Für uns war entscheidend, dass TORĒDO aus der Praxis für die Praxis entwickelt wurde. Es ist keine Standard-Software, die man irgendwie anpasst, sondern ein System, das die Sprache der Frischelogistik spricht. Funktionen wie die durchgängige Partieverwaltung, die integrierte Tourenplanung und vor allem die Möglichkeit der beleglosen Kommissionierung über eine App haben uns überzeugt. Es war klar: Das System versteht unser Geschäft.

Herr Wohlfahrt, welche weiteren Funktionen von TORĒDO bringen für einen Betrieb wie Fuhrmann den größten Gewinn?
Nico Wohlfahrt: Die Stärke von TORĒDO liegt in der ganzheitlichen Integration. Alle Prozesse – vom Einkauf über die Auftragsabwicklung und Lagerverwaltung bis zur Rechnungsstellung – laufen in einem einzigen System. Es gibt keine Insellösungen mehr. Das reduziert Fehler, weil Daten nicht mehr manuell von einem System ins andere übertragen werden müssen. Funktionen wie die Anbindung an Bestell-Apps oder die automatische Erstellung von Preislisten sparen enorm viel administrativen Aufwand. Am Ende gewinnen alle: Das Unternehmen wird effizienter, und der Kunde erhält eine bessere Dienstleistung.

Wenn Sie heute Bilanz ziehen, Herr Ehrenberg: Was sind die drei größten Verbesserungen, die TORĒDO gebracht hat?
Johannes Ehrenberg: Erstens: eine signifikant reduzierte Fehlerquote und damit eine höhere Kundenzufriedenheit. Zweitens: eine enorme Zeitersparnis in der gesamten Auftragsabwicklung, insbe-sondere im Lager. Und drittens: vollständige Transparenz über alle Prozesse. Wir haben die volle Kontrolle und können unser Tages-geschäft viel besser steuern und planen.

DAS SYSTEM VERSTEHT UNSER GESCHÄFT.
Johannes Ehrenberg Geschäftsführer Dieter Fuhrmann
Johannes Ehrenberg, Geschäftsführer der Dieter Fuhrmann Obst- und Gemüsegroßhandels GmbH, auf dem Berliner Großmarkt.

Ein entscheidender Schritt ist also die Digitalisierung im Lager?
Johannes Ehrenberg: Absolut. Bisher läuft bei uns noch vieles über klassische Papierlisten. Das ist nicht nur zeitaufwendig, sondern natürlich auch fehleranfällig. Ein Zahlendreher oder ein falsch gelesener Artikel – und schon stimmt die Lieferung nicht. Gerade bei Hunderten von Aufträgen pro Tag summiert sich das schnell. Deshalb war für uns klar, dass wir auch eine Lösung in der beleglosen Kommissionierung brauchen, die mit uns wachsen kann und mehr Transparenz sowie Kontrolle bietet.

Wie sieht der Prozess der beleglosen Kommissionierung mit TORĒDO denn aus?
Johannes Ehrenberg: In der Planung ist, den gesamten Ablauf künftig digital über die TORĒDO-App auf mobilen Geräten zu steuern. Die Mitarbeiter sollen dann auf ihrem Scanner genau sehen, welchen Artikel sie in welcher Menge für welchen Kunden kommissionieren müssen. Durch das Scannen und Bestätigen der Mengen soll das System alles in Echtzeit verbuchen. Wir sind überzeugt, dass das einen echten Fortschritt bringen wird.

Wenn Sie einem anderen Unternehmen aus der Branche, das über die Einführung eines modernen Warenwirtschaftssystems nachdenkt, einen Rat geben müssten – was wäre Ihre wichtigste Empfehlung?
Johannes Ehrenberg: Haben Sie keine Angst vor der Umstellung! Die Investition in ein modernes, integriertes System zahlt sich um ein Vielfaches aus. Suchen Sie sich einen Partner, der Ihre Branche versteht und Sie im Prozess begleitet. Für uns war die Zusammenarbeit mit dem Team von TORĒDO entscheidend für den Erfolg.

Nico Wohlfahrt: Dem kann ich nur zustimmen. Ein Softwareprojekt ist immer eine Partnerschaft. Es geht darum, gemeinsam die beste Lösung zu finden und die Mitarbeiter auf dem Weg der Umstellung mitzunehmen. Wenn die Chemie stimmt und die Software die Prozesse wirklich abbildet, ist der Erfolg vorprogrammiert.

Herr Ehrenberg, Herr Wohlfahrt, vielen Dank für diese spannen-den Einblicke.

Dieser Artikel stammt aus dem Magazin Kopfsalat

Ausgabe 83 Januar/Februar 2026

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